Fallbeispiele

Sie lesen hier Beispielfälle, die Thomas H. Lemke und Ralf E. F. Lemke in den letzten Jahren einzeln oder gemeinsam betreut haben.

Galerie-Unternehmen in Gefahr
Galeristin mit Galerien in zwei Städten ist in angespannter Situation. Nach Analyse der Finanzen und der Profitabilität der Standorte entschließt sie sich im Laufe des Coachings, einen Standort zu schließen. Sie organisiert noch eine angemessene Abschlussausstellung zur Kundenpflege und zieht sich an den zweiten Standort zurück. Von dort aus beginnt sie konzentriert ein bisher nur am Rande bearbeitetes, jedoch sehr profitables, Tätigkeitsfeld auszubauen.

Architekt sucht neuen Wirkungskreis
Architekt, größtenteils als freier Mitarbeiter in Architekturbüros tätig, möchte sich neu orientieren. Ziel sind: bessere, selbstbestimmte Arbeitsbedingungen; mehr Tätigkeiten im gern bearbeiteten Spezialgebiet; besserer Verdienst. Im Coaching konkretisiert er seine berufliche Vision und geht erste Schritte zur Verwirklichung.

Zahnarztfamilie sucht Unterstützung zum Thema Praxisübergabe
Für den noch amtierenden Inhaber der Praxis, den Vater, steht die Frage, wann er wem seine Praxis übergibt, für seinen Sohn, ob, wann und wie er sie übernimmt. Auch die Tochter des Inhabers ist Zahnärztin, in der Praxis des Vaters tätig, und kommt als Übernahmekandidatin in Frage. Die Ideen zu Zeitpunkt und Art der Übergabe differieren innerhalb der Familie stark.
Angewandte Methode: SystemAufstellung mit Beratung

Handelsvertretung soll profitabler werden
Nach fast 20jähriger Tätigkeit als freier Handelsvertreter für mehrere Unternehmen, will der Handelsvertreter mit weniger Arbeitszeit mehr verdienen. Es wird eine Strategie erarbeitet, wie das Geschäft profitabler werden kann. „Es soll nicht nur geradeso reichen, sondern ordentlich etwas abwerfen.“ Bedingung ist: Der Zeitaufwand darf aus familiären Gründen nicht steigen. Neben der Identifizierung profitabler und unprofitabler Geschäftsbereiche wird auch an der Arbeitsorganisation gearbeitet.

Wirtin, Ehefrau, Hausbesitzerin und Vereinsmitglied sucht Überblick
Ziel des Coachings: Die verschiedenen Rollen und Tätigkeiten so unter einen Hut zu bringen, dass die Lebenszufriedenheit wieder steigen kann, die einzelnen Bereiche finanziell bessser dastehen und sich die Beziehungen zu Mitarbeitern, Mietern und Mitstreitern verbessern.

Familienbetrieb aus der IT-Branche will wachsen
Neben der Klärung interner Strukturen und dem Aufbau zukunftsfähiger Organisationsformen war ein wichtiges Thema die Verbesserung der Außenwirkung von Inhaber und Unternehmen. „Die alten Kunden denken immer noch, wir sind ganz klein und trauen uns die großen Sachen nicht zu, die wir bei Anderen schon längst machen.“ Coaching-Begleitung über mehrere Jahre.

Führungskraft wird sich ihres Wertes bewußt und findet neuen Wirkungskreis
Durch Auflösung der Niederlassung steht die Führungskraft vor der Aufgabe, sich einen neuen Wirkungskreis zu suchen. Ihre eigenen Fähigkeiten sind ihr nur vage bewußt: „Das habe ich hier einfach so mitgemacht. Da bin ich hereingewachsen. Aber wie soll ich das einem neuen Arbeitgeber erklären?“
Im Coaching lernt die Führungskraft, Ihre Fähigkeiten zu erkennen, zu benennen und kontextabhängig darzustellen. Das Coaching endet vorfristig, wegen Annahme einer neuen Stelle.

Ausländischer Oberarzt will Chefarzt werden
Ziel des Coachings: Stärken entdecken und entwickeln, Aufstiegskultur in Deutschland verstehen und erlernen.
Wichtiges Teil-Ergebnis dabei: Die eigenen (ausländischen) Wurzeln pflegen, um darüber Kraft für das Leben in Deutschland zu ziehen.

Kirchlicher Mitarbeiter sucht Unterstützung in der Einarbeitungsphase
Supervisions-Begleitung über ein knappes Jahr mit den Themen Arbeitsorganisation, Kommunikation und Umgang mit Mitarbeitern und Kollegen sowie Abstimmung zwischen eigener Arbeitsweise und Kulter der Organisation.

Filialbetrieb im Einzelhandel, Chefin mit Kindern im Geschäft
Eine Einzelhändlerin mit mehreren Filialen beschäftigt ihre erwachsenen Töchter mit in ihrem Unternehmen. Die familiären Verhältnisse untereinander sind schwierig. Die Inhaberin und Mutter steht im Zwiespalt, einerseits ihre Töchter unterstützen zu wollen, jedoch andererseits dem Geschäft nicht zu schaden. Es steht die Frage, was sie zur Verbesserung der Situation tun kann.
Angewandte Methode: SystemAufstellung mit Emotionalarbeit und Beratung

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